Irith Gabriely & Hans Joachim Dumeier

Kirche, Synagoge & Moschee
Irith Gabriely – Riad Kheder – Hans Joachim Dumeier

Thomas Gabriel & Jan Masuhr

Thomas Gabriel Trio

Manfred Bockschweiger & Andreas Boltz

Barbara Dennerlein & Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Wäre Musik nicht ein Mittel,
Menschen in Einklang zu bringen
und der Welt Frieden?


(Molière)

Seit vielen Jahrhunderten hoffen die Menschen auf Begegnung und Verständigung der Religionen, sehnen sich nach Überwindung des Trennenden. Auch die Musik kann ihren Beitrag hierzu leisten, denn sie wirkt auf die Seele und Herzen der Menschen. Christen, Juden und Moslems weinen, lachen, singen und tanzen zur Musik. Irith Gabriely mit ihrer Klarinette und Hans-Joachim Dumeier an der Orgelpräsentieren gemeinsam mit Riad Kheder, Percussion/Oud, ein Musikprojekt, welches das übliche Sche­ma einer Programmgestaltung sprengt:
In ihren Konzerten werden klassische Musik, Werke jüdischer Komponisten, Klezmermusik und orientalische Klänge in eine reizvolle Spannung gestellt, wodurch auf musikalischer Ebene ein Trialog dieser drei Weltreligionen zustande kommt.

Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe  "Colalai­la", mit der sie seitdem in vielen Ländern Europas Konzerte gibt. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Zefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Als "Queen of Klezmer" nahm sie mit Colalaila auf dem Edinburgh Festival 1998 eine weitere besondere Auszeichnung entgegen. Mittlerweile sind zehn CDs mit Irith Gabriely erschienen, darunter auch die CD "Church meets Synagogue" (organo phon 90119).

Hans Joachim Dumeier studierte Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert in vielen Ländern Europas  sowie in den USA. Neben der künst­lerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des “Center of Jewish Culture and Creativity" (Los Angeles). 

Riad Kheder, in Bagdad geboren, verbindet in seinen Kompositionen orientalische und europäische Stilelemente mit afrikanischen Rhythmen bis hin zum Jazz und Klassik. Seine Musik ist ein Transfer zwischen den Weltkulturen, die er seit 1990 in verschiedenen Formationen und als Solomusiker zur heutigen Ausdrucksform entwickelt hat. Es gelingt ihm, in seinem musikalischen Schaffen kaum zu Vereinbarendes so miteinander zu verbinden, dass Klangwelten entstehen wie sie zuvor noch nicht auf Riqq (Tamburin), Bandir (Rahmentrommel), Darabukka (Bechertrommel) der Oud, der arabischen Laute, zu hören waren.


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Richard Berg

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Organophon